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beHEIMATen Paritätisches Heimatlab

14. Mai 2020 | 10 bis 16 Uhr | Krefeld
Shedhalle in der Alten Samtweberei in Krefeld

Kontakt
Heike Voggenthaler

Mit dem Paritätischen Heimatlab wollen wir uns einmischen in die öffentliche Debatte über Heimat. Wir wollen der Frage nachgehen, was wir – der Paritätische NRW und seine Mitgliedsorganisationen – mit Heimat(en) zu tun haben, welche Rollen wir dabei einnehmen wollen und können oder wie wir uns dem Thema in der Sozialen Arbeit stellen. Dafür schaffen wir im Heimatlab Raum für selbstbewusste, emanzipatorische und soziale Perspektiven.

Das erwartet Sie: Vorträge, Gespräche, Workshops, aber auch künstlerische, spielerische und experimentelle Methoden laden ein zu Austausch, kritischem Diskurs und Dialog rund um’s „beHEIMATen“. Offen, tolerant und vielfältig!

Die Veranstaltung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW und des Paritätischen Jugendwerks NRW.

PROGRAMMpunkte

10.00 Begrüßung
Andrea Büngeler, Landesgeschäftsführerin, Der Paritätische NRW
Interaktive Einstimmung

10.30 Im Zwiegespräch
Prof. Dr. phil. Beate Mitzscherlich (Westsächsische Hochschule Zwickau, Psychologin und Autorin von „Heimatlos im eigenen Land“) und Ali Can (Sozialaktivist und Autor von „Mehr als eine Heimat“)

12.00 Labsessions
Gastgeber*innen aus unserer Mitgliedschaft laden zur Auseinandersetzung mit Heimat(en) ein.

13.15 Imbiss mit Heimathäppchen

14.15 Labsessions 2. Runde
Gastgeber*innen aus allen Bereichen der sozialen Arbeit laden ein.

15.30 Wir beHEIMATen oder: Versuche über Heimat(en)
Tagungsreflexion

16.00 Ende

Die Gastgeber*innen der Lab-Sessions können dem Einladungsflyer entnommen werden, aus dem PJW NRW werden folgende angeboten:

Am Vormittag:

Heimat - Vielfalt - Identität
Was bedeutet Heimat eigentlich für uns und was bedeutet es für Jugendliche? Kann es möglich sein, dass es mehr als nur eine Heimat für Menschen in Deutschland gibt? Ist Heimat ein Ort, in dem Menschen leben oder ein abstraktes Konstrukt oder vielleicht doch eine emotionale Bindung, die sich in unseren Gedanken abspielt? Wir möchten dieser und weiteren Fragen nachgehen und dabei versuchen, einen Weg zur vielfältigen Identität zu beschreiben, gerade aus Sicht von Jugendlichen.
Umut Ali Öksüz, Marianne Bouguettaya und Moritz Ehrentraut (Interkulturelle Projekthelden e.V.)

Heimatverlust im Nationalsozialismus und Heute
Welche Chancen und Herausforderungen gibt es in der Zweitzeug*innen-Bildungsarbeit für den Dialog mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen der Gegenwart? Und welche Verantwortung haben wir in unserer Arbeit diesbezüglich?
Ruth-Anne Damm (HEIMATSUCHER e.V.)

Am Nachmittag:

Jugend - Heimat- Identität
Wie geht eigentlich Heimat? Viele Kinder und Jugendliche haben ihre Heimat verlassen. Aber sind sie wirklich heimatlos? Ist Heimat der Ort unserer Herkunft oder der, an dem wir ankommen?
Sylvia Esters und Zehra Aladağ (Bürgerinitiative Rund um St. Josef e. V.)

Heimat unterm Regenbogen: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der sozialen Arbeit
In der Praxis sozialer Berufe stehen die Identitätsentwicklung und die Selbstbestimmung in der Arbeit mit unterschiedlichen Menschen im Vordergrund. An dieser Schnittstelle setzt die Session thematisch an: Wie kann in diesem Tätigkeitsfeld für LSBT*Q Lebensweisen sensibilisiert und gezielt unterstützt werden?
Jürgen Piger und Rabea Maas (Jugendeinrichtung anyway, Köln)


Anmeldung: bis Freitag, 17. April 2020

Teilnahmebeitrag: 25 Euro p.P.
Sie erhalten eine Rechnung. Wir versenden keine Anmeldebestätigung.

Weitere Informationen im Einladungflyer

 Einladungsflyer (4.3 MB)

Veranstalter:

Der Paritätische NRW zusammen mit dem Paritätischen Jugendwerk NRW

 



 
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