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Startseite AG Junge Flüchtlinge 1991 bis 2011: 20 Jahr Doku  · 

1991 bis 2011 - Dokumentation 20 Jahre Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge

"Wenn Sie heute Bilanz ziehen, dann fällt diese positiv aus."

Sie haben an vielen Veränderungen maßgeblich mitgewirkt und dabei – oder zuvor – das gesellschaftliche Klima verändert.

Jürgen Schattmann

Jürgen Schattmann, Gruppenleiter Jugend im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge viel für die Verbesserung der Lebenslage von Flüchtlingskindern erreicht hat. Sie hat einen wichtigen Beitrag zur Veränderung der Wahrnehmung dieser Menschen in der Öffentlichkeit und durch die Politik geleistet. Darüber hinaus hat sie die fachliche Diskussion in der Jugendhilfe angeregt und qualifiziert. Darauf können Sie – zu Recht – stolz sein. Dafür und für das damit verbundene Engagement möchte ich Ihnen herzlich danken.

Aber Sie haben natürlich nicht alles durchsetzen können, was Sie im Laufe der Jahre gefordert haben. Sie sind in Ihrer Funktion als Anwälte junger Flüchtlinge schneller und radikaler in den Forderungen als dies z. B. die Politik oder die Verwaltung sein können. Man könnte das Nichterreichen einzelner Ziele als einen Wermutstropfen begreifen. Ich möchte aber dafür werben, das Positive in den Vordergrund zu stellen. Denn wie die kleine Auflistung Ihrer Erfolge zeigt, stimmt die Richtung der gesellschaftlichen Entwicklung. Das Erreichte sollte Sie dazu anspornen, weiter an der Verbesserung der Lebenssituation von jungen Flüchtlingen zu arbeiten.

Ich kann Ihnen zusichern, dass Sie im Jugendministerium einen Partner haben, der mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen für Probleme suchen wird."


[Zum kompletten Grußwort]

„Wir sind das Volk!“

Dieser Ruf, zunächst die Leitformel vom Neuen Forum im deutschen Schicksalsjahr 1989, steht als Leitformel für eine neue deutsche Identität, für einen neuen Zeitgeist.

Markus Schnapka

Markus Schnapka, Landesrat a. D.

Die Wiedervereinigung, die in der entscheidenden Phase vor allem von der Bevölkerung der DDR getragen wurde, wird so auf den Punkt gebracht. Diese Vereinigung ging weiter als nur das Verschwinden einer Grenze oder die politische und rechtliche Verschmelzung zu einem neuen deutschen Staat. Es war nun ein neues Volk, so bunt, wie es sich in beiden Teilen Deutschlands entwickelt hatte. Und sicher kann man sich nun fragen: Was hat dieser Aufruf, dieser Aufschrei, mit jungen Flüchtlingen in Deutschland zu tun?

  • Wir - das deutsche Volk: Wir werden älter, bunter, multikultureller.
  • Wir - das sind 82 Millionen Menschen, davon 15,8 Millionen mit Migrationshintergrund, Tendenz steigend.
  • Wir - das sind viele Tausende Flüchtlinge von 43 Millionen weltweit, und 80% von ihnen fliehen nicht nach Europa, sondern in Entwicklungsländer.
  • Wir - das sind 30.000 junge/ minderjährige Flüchtlinge, davon 5.000 „unbegleitet“.

[Zur kompletten Rede]

Broschüre "Komm, wir reißen Zäune ein!"

Fachliche Positionen und Dokumentation anlässlich des 20-jährigen Jubiläums am 7. Oktober 2011 in Köln

 

Die etwas andere Chronik
Keine Beschreibung im Zeitstrahl - dafür eine thematisch gegliederte, 20 Jahre umfassende Dokumentation der Arbeit für junge Flüchtlinge.
Themen
Für die "Dokumentation 20 Jahre Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge - 1991 bis 2011" wurden Themenschwerpunkte beschrieben. Aufgrund ihrer aktuellen Relevanz nutzen wir sie jetzt zur Fortschreibung der Aktivitäten der Aktionsgemeinschaft junge Flüchtlinge und haben diesen "Block" aus der Online-Dokumentation "1991-2011" herausgenommen (siehe Menüpunkte linke Spalte).


 
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