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Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Grafik der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge

Zeichnung von F. K. Waechter

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW ist ein Zusammenschluss von landesweiten, Freien Trägern der Jugend-, der Jugendsozial- und der Migrationsarbeit. Aus den verschiedenen Trägerorganisationen setzt sich eine Projektgruppe zusammen, die seit der Gründung im Jahre 1991, verschiedene politische und pädagogische Initiativen unter dem Motto "Komm, wir reißen Zäune ein!" durchführt. Jährlich ruft die Gemeinschaft zur Mitnahme von Flüchtlingskindern in Ferienfreizeiten auf und gibt zum Weltkindertag (20. September) einen Appell an die aktuelle Politik für Flüchtlingskinder, -jugendliche und deren Familien.

Überwiegend weist der Themenspeicher seit vielen Jahren eine große Kontinuität auf – lediglich die Schwerpunkte „Ausbildung und Erwerb“ sowie „Junge Geflüchtete im Fokus rassistischer Anfeindungen und rechter Mobilisierungen“ sind in den letzten Jahren hinzugekommen.

An der Schnittstelle von Politik und Pädagogik setzen sich die Träger der Aktionsgemeinschaft für die Rechte von Flüchtlingskindern ein. Soweit möglich entsenden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Projektgruppe, die selbstständig die Besetzung der Themen formuliert. Die Aktionsgemeinschaft lebt also von den Impulsen und Aktionen der Mitglieder in der Projektgruppe.

Die Federführung wechselt jährlich unter den Mitgliedern.

Kontakt

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW
c/o Arbeitsgemeinschaft OffeneTüren NRW e.V.
Christopher Roch
Ratiborweg 3
40231 Düsseldorf
Tel.: 0211 966 61-132
Fax: 0211 966 61-697
info@agot-nrw.de

Montag bis Freitag: 9:00 -16:00 Uhr

Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft



Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW ermuntert die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich, geflüchtete Kinder und Jugendliche sowohl in Kommunen als auch in Landesunterkünften aufzusuchen, in ihre Aktivitäten einzubeziehen und so eine Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben zu ermöglichen. Weitere Infos können dem Aufruf entnommen werden.

Aus Anlass des Weltkindertages am 20. September fordert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge, dass das Recht auf Gleichbehandlung für jedes Kind gilt. Kein Kind darf benachteiligt werden, sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft und Abstammung, seiner Staatsbürgerschaft, seiner Sprache oder Religion, seiner Hautfarbe, aufgrund einer Behinderung, wegen seiner politischen Ansichten oder aus anderen Gründen (Artikel 2, UN Kinde rrechtskonvention).
Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich mit einem Schreiben an die Bundeskanzlerin, den Bundesinnenminister sowie die Mitglieder von Innenausschuss, Menschenrechtsausschuss sowie Kinderkommission des Deutschen Bundestages gewandt und die Aufnahme von UMF aus Griechenland gefordert.
Derzeit leben in Griechenland mindestens 4.100 unbegleitete Minderjährige und täglich kommen neue hinzu. Allerdings gibt es nur ca. 1.000 kinder- und jugendgerechte Unterbringungsplätze in ganz Griechenland. Alle anderen leben unter katastrophalen Bedingungen auf der Straße, in Flüchtlingslagern für Erwachsene, sind in Haft oder in den Hotspots auf den griechischen Inseln. Viele sind ungeschützt vor Gewalt, leiden an mangelhafter Versorgung und erhalten kaum anderweitige Unterstützung. Dies zeigt ein aktueller BumF-Bericht zur Situation in Griechenland:
Wir als Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW unterstützen diesen Aufruf.

 

Der Langenscheidt-Verlag hat die kleine Broschüre „Zeig mal! Schnell kommunizieren mit Bildern“ herausgegeben. Eindeutig erkennbare Bilder von Kleidung über Essen bis zu Notfällen sollen Flüchtlingen und Betreuer/innen helfen, sich zu verständigen. Mit dabei ist unter anderem eine Deutschlandkarte. Das Heft kann gegen eine geringe Schutzgebühr bestellt werden. [Mehr]


 
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