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Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Grafik der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge

Zeichnung von F. K. Waechter

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW ist ein Zusammenschluss von landesweiten, Freien Trägern der Jugend-, der Jugendsozial- und der Migrationsarbeit. Aus den verschiedenen Trägerorganisationen setzt sich eine Projektgruppe zusammen, die seit der Gründung im Jahre 1991, verschiedene politische und pädagogische Initiativen unter dem Motto "Komm, wir reißen Zäune ein!" durchführt. Jährlich ruft die Gemeinschaft zur Mitnahme von Flüchtlingskindern in Ferienfreizeiten auf und gibt zum Weltkindertag (20. September) einen Appell an die aktuelle Politik für Flüchtlingskinder, -jugendliche und deren Familien.

An der Schnittstelle von Politik und Pädagogik setzen sich die Träger der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW für die Rechte von Flüchtlingskindern ein. Soweit möglich entsenden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Projektgruppe, die selbstständig die Besetzung der Themen formuliert. Die Aktionsgemeinschaft lebt also von den Impulsen und Aktionen der Mitglieder in der Projektgruppe.

Die Federführung wechselt jährlich unter den Mitgliedern.

Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft



Flüchtlingskinder sollen unbeschwerte Ferienerlebnisse und informelle Bildung durch Ferienfreizeiten erfahren!
Nach der UN-Kinderrechtskonvention soll beim Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen das Kindeswohl an erster Stelle stehen. Nach Artikel 31 der Konvention sind die Vertragsstaaten der UN wie Deutschland aufgefordert, das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern.
Die einzelnen Beiträge des Fachtags der Freien Wohlfahrtspflege NRW „Der erste Augenblick entscheidet!? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in NRW“ vom 17.09.2014 in Düsseldorf sind als einzelne pdf-Dateien zusammengestellt worden. Darunter u.a. die Grußworte von Jugendministerin Ute Schäfer und der Düsseldorfer Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke sowie das Video „Respekt – das Clearing“, der Vortrag im Plenum „Junge Flüchtlinge fordern Jugendhilfe“ (Heinz Müller, ism) und die Materialien aus den Fachforen. Mit der Pressemitteilung und dem Einladungsflyer schließt die Liste der Dateien.
Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge!
Die Schutzbedürftigkeit minderjähriger Flüchtlinge erfordert eine primäre Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe, denn sie sind zuerst Kinder und Jugendliche. Auch für sie müssen primär pädagogische Grundsätze für ein gelingendes Aufwachsen wie bei allen Kindern und Jugendlichen gelten. Nur dadurch erreichen wir eine wirkliche Willkommenskultur, indem die Frage des aufenthaltsrechtlichen Status hinten angestellt wird.

 

Die Aktion Mensch hat einen Förderbereich "Flüchtlinge und Asylsuchende", durch den ehrenamtliches Engagement gefördert werden, traumatisierten Menschen geholfen und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterstützt werden sollen. [Mehr]
Broschüre „Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW“ veröffentlicht (Hg.: MFKJKS, MIK, LVR, LWL u.a.). Die Veröffentlichung geht einher mit einem neuen Internetauftritt des Ministeriums zum diesem Themenkreis. [Mehr]
Die Aktionsgemeinschaft „Junge Flüchtlinge in NRW“ feierte am 7. Oktober in Köln ihr 20-jähriges Bestehen. Beim Jubiläumsfest blickte die Aktionsgemeinschaft auf ihre 20-jährige Tätigkeit zurück. Außerdem gab es Fachvorträge zum Thema, Gedichte, Prosa und Musik. Der Ort des Festes wurde mit Bedacht gewählt: Es ist „Amaro Kher“ in Köln, ein Schulprojekt für Romakinder.
Die Online-Dokumentation zum 20jährigen und der Jubiläums­veran­staltung ist unter "1991-2011" publiziert. [Mehr]


 
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