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Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Grafik der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge

Zeichnung von F. K. Waechter

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW ist ein Zusammenschluss von landesweiten, Freien Trägern der Jugend-, der Jugendsozial- und der Migrationsarbeit. Aus den verschiedenen Trägerorganisationen setzt sich eine Projektgruppe zusammen, die seit der Gründung im Jahre 1991, verschiedene politische und pädagogische Initiativen unter dem Motto "Komm, wir reißen Zäune ein!" durchführt. Jährlich ruft die Gemeinschaft zur Mitnahme von Flüchtlingskindern in Ferienfreizeiten auf und gibt zum Weltkindertag (20. September) einen Appell an die aktuelle Politik für Flüchtlingskinder, -jugendliche und deren Familien.

Überwiegend weist der Themenspeicher seit vielen Jahren eine große Kontinuität auf – lediglich die Schwerpunkte „Ausbildung und Erwerb“ sowie „Junge Geflüchtete im Fokus rassistischer Anfeindungen und rechter Mobilisierungen“ sind in den letzten Jahren hinzugekommen.

An der Schnittstelle von Politik und Pädagogik setzen sich die Träger der Aktionsgemeinschaft für die Rechte von Flüchtlingskindern ein. Soweit möglich entsenden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Projektgruppe, die selbstständig die Besetzung der Themen formuliert. Die Aktionsgemeinschaft lebt also von den Impulsen und Aktionen der Mitglieder in der Projektgruppe.

Die Federführung wechselt jährlich unter den Mitgliedern.

Kontakt

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW
c/o Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V.
Ilka Brambring
Schillerstraße 44a
48155 Münster
Tel.: 0251 5 40 27
ilka.brambrink@thema-jugend.de

Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft



Jungen Flüchtlingen ein Zuhause geben!
In Nordrhein-Westfalen leben viele Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Kriegen, Terror und Verfolgung aus ihren Heimatländern flüchten mussten. Mindestens ein Drittel der Flüchtlinge, die im letzten und in diesem Jahr nach NRW kamen, waren minderjährig. Ca. 13.000 von ihnen leben ohne ihre Eltern und Familien bei uns in NRW. Ihnen stehen vollumfänglich die gleichen Rechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind, zu wie allen anderen Mädchen und Jungen.

 

Der Langenscheidt-Verlag hat die kleine Broschüre „Zeig mal! Schnell kommunizieren mit Bildern“ herausgegeben. Eindeutig erkennbare Bilder von Kleidung über Essen bis zu Notfällen sollen Flüchtlingen und Betreuer/innen helfen, sich zu verständigen. Mit dabei ist unter anderem eine Deutschlandkarte. Das Heft kann gegen eine geringe Schutzgebühr bestellt werden. [Mehr]
Die Aktion Mensch hat einen Förderbereich "Flüchtlinge und Asylsuchende", durch den ehrenamtliches Engagement gefördert werden, traumatisierten Menschen geholfen und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterstützt werden sollen. [Mehr]
Die Aktionsgemeinschaft „Junge Flüchtlinge in NRW“ feierte am 7. Oktober in Köln ihr 20-jähriges Bestehen. Beim Jubiläumsfest blickte die Aktionsgemeinschaft auf ihre 20-jährige Tätigkeit zurück. Außerdem gab es Fachvorträge zum Thema, Gedichte, Prosa und Musik. Der Ort des Festes wurde mit Bedacht gewählt: Es ist „Amaro Kher“ in Köln, ein Schulprojekt für Romakinder.
Die Online-Dokumentation zum 20jährigen und der Jubiläums­veran­staltung ist unter "Doku 1991-2011" publiziert. [Mehr]


 
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